Bilanzierungsgrundsätze
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Kassenbestände, Bankguthaben und jederzeit verfügbare kurzfristige Veranlagungen mit geringem Verwertungsrisiko, welches dann gegeben ist, wenn die kurzfristige Verwertung mit einem vernachlässigbaren Kurs- und Zinsrisiko verbunden ist. Die Veranlagungen dürfen zum Anschaffungszeitpunkt eine maximale Laufzeit von drei Monaten aufweisen.
In EUR Mio |
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2025 |
2024 |
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Kassenbestände und Bankguthaben |
416 |
573 |
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Kurzfristige Veranlagungen |
5.340 |
5.610 |
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Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
5.756 |
6.182 |
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Wesentliche unbare Effekte
Die Zeile „Sonstige Änderungen“ der Konzern-Cashflow-Rechnung enthält verschiedene zahlungswirksame und zahlungsunwirksame Anpassungen, unter anderem Anpassungen für realisierte und unrealisierte Derivate sowie für nicht zahlungswirksame Bewertungsanpassungen von Vorräten und Forderungen. Des Weiteren enthielt diese Zeile in 2024 eine Zahlung von EUR 250 Mio für den Solidaritätsbeitrag auf raffiniertes Rohöl in Rumänien betreffend das Jahr 2023.
2025 wurde die Zeile „Erhaltene Zinsen“ positiv durch einen vorteilhaften Ausgang eines Rechtsstreits in Rumänien beeinflusst. Dieser positive Effekt resultierte nicht aus einer direkten Zahlung, sondern aus der Aufrechnung mit verschiedenen Verbindlichkeiten.
2024 beinhaltete der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen einen positiven Effekt von EUR 259 Mio aus dem Abschluss des Schiedsverfahrens mit Gazprom Export. Dieser positive Effekt resultierte nicht aus einer direkten Zahlung, sondern aus der Aufrechnung mit Verbindlichkeiten aus dem österreichischen Gasliefervertrag.
2025 und 2024 beinhalteten die nicht zahlungswirksamen Zugänge im Anlagevermögen im Wesentlichen neue Leasingverträge sowie die Neubewertung der Rekultivierungsverpflichtungen.
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Die Zeile „Einzahlungen aus Anlagevermögen und finanziellen Vermögenswerten“ beinhaltete Mittelzuflüsse von EUR 656 Mio aus der Rückzahlung eines Darlehens durch Bayport Polymers LLC (für weitere Details siehe Anhangangabe 35 – Nahestehende Unternehmen und Personen). Des Weiteren enthielt diese Zeile Mittelzuflüsse von EUR 158 Mio resultierend aus der Übertragung eines Gesellschafterdarlehens in Bezug auf Borouge 4 LLC an die ADNOC Tochtergesellschaft MPP Holdings GmbHIm Jänner 2026 umbenannt in XRG Austria GmbH (siehe auch Anhangangabe 4 – OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefins Joint Venture).
Die Zeile „Einzahlungen aus dem Verkauf einbezogener Unternehmen und Geschäftseinheiten abzüglich liquider Mittel“ enthielt einen Mittelzufluss von EUR 457 Mio aus der Veräußerung des 5%-Anteils der OMV an der Ghasha-Konzession in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weitere Details sind in Anhangangabe 5 – Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen und Verbindlichkeiten zu finden.
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
2025 war positiv beeinflusst durch die Ausgabe von zwei Anleihen (zu je EUR 500 Mio), teilweise ausgeglichen durch die Rückzahlung von Anleihen mit einer Nominale von in Summe EUR 800 Mio. Des Weiteren enthielt die Zeile „Rückzahlung Hybridanleihe“ die Rückzahlung einer Hybridanleihe mit einer Nominale von EUR 750 Mio und die Zeile „Erhöhung Hybridanleihe“ die Ausgabe einer Hybridanleihe mit einer Nominale von EUR 750 Mio. Für weitere Details zu Hybridanleihen wird auf Anhangangabe 22 – Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens verwiesen.
In EUR Mio |
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2025 |
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Anleihen |
Sonstige |
Leasingverbindlichkeiten |
Gesamt |
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1. Jänner |
6.570 |
1.070 |
1.767 |
9.407 |
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Zugänge langfristige Finanzierungen |
977 |
– |
– |
977 |
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Rückzahlung langfristiger Finanzierungen |
–800 |
–330 |
–326 |
–1.455 |
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Rückzahlung Hybridanleihe |
–750 |
– |
– |
–750 |
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Verminderung (–)/Erhöhung (+) von kurzfristigen Finanzierungen |
– |
–7 |
– |
–7 |
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Summe Mittelflüsse aus der Finanzierungstätigkeit |
–573 |
–337 |
–326 |
–1.235 |
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Währungsumrechnungsdifferenzen |
– |
–32 |
–29 |
–61 |
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Umgliederung der Hybridanleihe vom Eigenkapital in finanzielle Verbindlichkeiten |
785 |
– |
– |
785 |
||||||
Differenz zwischen Zinsaufwendungen und gezahlten Zinsen |
2 |
–6 |
1 |
–3 |
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Sonstige Änderungen |
– |
1031 |
4242 |
528 |
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Summe nicht zahlungswirksamer Änderungen |
787 |
65 |
396 |
1.249 |
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Kuponzahlung der Hybridanleihe vor Umgliederung aus dem Eigenkapital3 |
–31 |
– |
– |
–31 |
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31. Dezember |
6.753 |
798 |
1.838 |
9.390 |
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In EUR Mio |
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2024 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Anleihen |
Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten |
Leasingverbindlichkeiten |
Gesamt |
||||
1. Jänner |
6.073 |
1.470 |
1.587 |
9.130 |
||||
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||||
Zugänge langfristige Finanzierungen |
990 |
– |
– |
990 |
||||
Rückzahlung langfristiger Finanzierungen |
–500 |
–307 |
–240 |
–1.047 |
||||
Rückzahlung Hybridanleihe |
–500 |
– |
– |
–500 |
||||
Verminderung (–)/Erhöhung (+) von kurzfristigen Finanzierungen |
– |
–113 |
– |
–113 |
||||
Summe Mittelflüsse aus der Finanzierungstätigkeit |
–10 |
–421 |
–240 |
–671 |
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Währungsumrechnungsdifferenzen |
– |
14 |
8 |
22 |
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Konsolidierungskreisänderungen |
– |
18 |
21 |
39 |
||||
Umgliederung der Hybridanleihe vom Eigenkapital zu finanzielle Verbindlichkeiten |
510 |
– |
– |
510 |
||||
Differenz zwischen Zinsaufwendungen und gezahlten Zinsen |
8 |
–13 |
2 |
–3 |
||||
Sonstige Änderungen |
– |
– |
3901 |
390 |
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Summe nicht zahlungswirksamer Änderungen |
519 |
20 |
420 |
959 |
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Kuponzahlung der Hybridanleihe vor Umgliederung vom Eigenkapital2 |
–11 |
– |
– |
–11 |
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31. Dezember |
6.570 |
1.070 |
1.767 |
9.407 |
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Der Mittelabfluss in Verbindung mit Leasingverbindlichkeiten betrug in Summe EUR 380 Mio (2024: EUR 283 Mio) (inklusive aufgegebener Geschäftsbereiche).
Am 31. Dezember 2025 betrugen die nicht in Anspruch genommenen, zugesagten Kreditlinien der fortgeführten Geschäftsbereiche, die für künftige Aktivitäten verwendet werden können, EUR 3.173 Mio (31. Dezember 2024: EUR 3.115 Mio).
Finanzierungszusagen an nahestehende Unternehmen und Personen werden in Anhangangabe 35 – Nahestehende Unternehmen und Personen beschrieben.