Der folgende Abschnitt bietet einen Überblick und eine Beschreibung der Maßnahmen, die wir im Berichtsjahr zur Handhabung unserer Auswirkung und unseres Risikos im Zusammenhang mit E4 Biologische Vielfalt und Ökosysteme ergriffen haben.
Sanierungs- und Renaturierungsprojekte
OMV arbeitet bei Sanierungs- und Renaturierungsprojekten auf lokaler Ebene mit Dritten zusammen. So unterstützen wir gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften aktiv Projekte zum Schutz der Biodiversität als Teil unseres umfassenderen Stakeholder-Engagement- und „Corporate Social Responsibility“-Portfolios in Neuseeland. Beispiele dafür sind eine Partnerschaft mit dem Ngāti Rāhiri hapū zur Regenerierung der beiden Feuchtgebiete in der Nähe der Pohokura-Produktionsstation und die Unterstützung der Ngāti Tara Sandy Bay Society bei der Wiederherstellung und Bepflanzung von Dünen in der Nähe der Māui-Produktionsstation. Außerdem arbeiten wir mit der Herpetological Society Taranaki zusammen, um einheimische Eidechsen in den Feuchtgebieten rund um das OMV Tanklager zu schützen. Darüber hinaus ist OMV Neuseeland langjähriger Sponsor des Rotokare Scenic Reserve Trust. Dieses groß angelegte Regenerierungsprojekt zielt darauf ab, die Lebensräume und die Tier- und Pflanzenwelt in einem 230 ha großen, schädlingfreien Reservat zu verbessern. Biodiversitätskompensationsmaßnahmen waren nicht Teil des Projekts. Die beschriebenen Maßnahmen waren laufende Aktivitäten im Jahr 2025 und stehen im Einklang mit der in unserem Code of Conduct dargelegten Ambition, durch den Erhalt und die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme auf dem Land und in den Meeren einen Beitrag zu den Zielen des Globalen Biodiversitätsrahmens (GBF) zu leisten. Trotz der für die angeführten Maßnahmen und Initiativen bereitgestellten Ressourcen hat keine davon unseren Schwellenwert für die wichtigsten MaßnahmenAls wichtigste Maßnahmen gelten jene, deren Umsetzung Investitionsausgaben (CAPEX) von mindestens EUR 5 Mio bis zum Ende des Planungszeitraums erfordern. Im Jahr 2025 wurde der Planungshorizont von fünf auf drei Jahre verkürzt, was zu niedrigeren zukunftsorientierten CAPEX im Vergleich zur Nachhaltigkeitserklärung 2024 führt. Die CAPEX umfassen Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten (inkl. IFRS 16 Nutzungsrechte) und Ausgaben für Akquisitionen sowie at-equity bewertete Beteiligungen und andere Beteiligungen für vordefinierte CAPEX-Kategorien, die mit nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten verbunden sind. Nicht in den CAPEX-Zahlen enthalten sind Rekultivierungsvermögen, staatliche Zuschüsse, Fremdkapitalkosten, Zugänge zu veräußerten Vermögenswerten (unter bestimmten Bedingungen) und andere Zugänge, die per Definition nicht als Investitionsausgaben gelten. Im Rahmen der geltenden Rechnungslegungsvorschriften werden Ausgaben, die während der Projektdurchführung anfallen, in der Regel aktiviert und sind daher in den CAPEX-Zahlen enthalten. OPEX-Zahlen im Zusammenhang mit den wichtigsten Maßnahmen werden aufgrund der derzeit begrenzten Datenverfügbarkeit nicht ausgewiesen und können in künftige Berichte aufgrund neuer Berichterstattungsverfahren aufgenommen werden. überschritten. Daher wurden diese Datenanforderungen an die zugewiesenen Finanzmittel nicht ausgewiesen.