Um unsere wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen zu steuern, hat OMV verschiedene Konzepte eingeführt. Einige dieser Konzepte dienen als übergeordnete Leitlinien für unsere Tätigkeiten, um ein verantwortungsvolles Verhalten in Bezug auf E-, S- und G-Belange sicherzustellen. Im folgenden Abschnitt stellen wir diese übergeordneten Konzepte vor und erläutern, wie sie mit den verschiedenen Themen in Zusammenhang stehen. In den Kapiteln zu den themenbezogenen Standards wird dann erläutert, wie sich spezifische thematische Konzepte auf einzelne wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen beziehen.
Wesentliche IROs (Codes) |
Umwelt: |
|---|---|
a. Beschreibung der wichtigsten Inhalte des Konzepts, einschließlich seiner allgemeinen Ziele, und der wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen, auf die sich das Konzept bezieht, sowie des Überwachungsprozesses |
Der Code of Conduct (CoC) legt allgemeine Verhaltensgrundsätze fest und beschreibt die spezifischen Commitments von OMV in unseren fünf Hauptschwerpunktbereichen der Nachhaltigkeit: Klimawandel/Netto-Null-Transformation, Management natürlicher Ressourcen, Gesundheit und Sicherheit, Menschen und Menschenrechte und ethische Geschäftspraktiken. Wir verpflichten uns zu einer verantwortungsvollen Geschäftstätigkeit, die die natürliche Umwelt und die Menschenrechte respektiert und einen Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Diese Commitments werden von den jeweiligen Funktionen regelmäßig überwacht. Der Prozess zur Überwachung der Wirksamkeit unseres CoC ist eine fortlaufende Maßnahme. Dazu gehören die Durchführung von Menschenrechtsprüfungen, die Bewertung der Wirksamkeit unserer Community-Beschwerdemechanismen sowie interne Audits, Compliance-Prüfungen, Stichprobenkontrollen und Lieferantenbewertungen. Durch diese Aktivitäten fördern wir Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und ethisches Verhalten im gesamten Unternehmen und stärken unser Engagement für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken. |
b. Beschreibung des Anwendungsbereichs des Konzepts (oder der Ausnahmen) in Bezug auf Aktivitäten, die vor- und/oder nachgelagerte Wertschöpfungskette, geografische Gebiete und gegebenenfalls betroffene Interessengruppen |
Unser CoC führt die Grundsätze auf, die alle Arbeitnehmer:innen von OMV und auch Dritte einhalten müssen, um hohe Standards in puncto Professionalität und Integrität bei allen Tätigkeiten sicherzustellen, die sie bei oder im Auftrag von OMV erbringen. |
c. Die oberste Ebene in der Organisation des Unternehmens, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist |
Der CoC und alle seine Bestimmungen werden vom OMV Vorstand genehmigt. Die Vorstandsmitglieder sind für die Umsetzung im jeweiligen Geschäftsbereich verantwortlich. |
d. Gegebenenfalls ein Verweis auf die Standards oder Initiativen Dritter, zu deren Einhaltung sich das Unternehmen im Rahmen der Umsetzung des Konzepts verpflichtet hat |
Mit unserem CoC und seinen Grundsätzen und Bestimmungen verpflichten wir uns zur Einhaltung der folgenden international anerkannten Standards und Leitlinien, die sich auf alle E-, S- und G-Themen beziehen:
Darüber hinaus legt der CoC die Einhaltung der folgenden Verpflichtungen Dritter in Bezug auf spezifische Themenbereiche fest: |
e. Gegebenenfalls eine Beschreibung, wie die Interessen der wichtigsten Interessenträger bei der Beschließung des Konzepts berücksichtigt wurden |
Da sich unser Code of Conduct auf alle wesentlichen IROs bezieht, die mit unseren Hauptschwerpunkten im Bereich der Nachhaltigkeit zusammenhängen, deckt er ein breites Spektrum von Interessenträger:innen ab. Bei der Ausarbeitung des CoC wurden daher die Interessen unserer Interessenträger:innen entweder direkt oder indirekt so weit wie möglich berücksichtigt, um sicherzustellen, dass diese Interessen nicht untergraben werden. Die Berücksichtigung der von Interessenträger:innen vorgebrachten Belange erfolgte unter Beiziehung von Fachexpert:innen, die operative, rechtliche, ökologische und soziale Perspektiven vertraten. In Bezug auf Umweltbelange im Zusammenhang mit E1, E2, E3, E4 und E5 wurden interne Interessenträger:innen aus Abteilungen wie HSSE, Sustainability und Einkauf sowie alle Geschäftsbereiche im Rahmen eines internen Konsultationsprozesses einbezogen. |
f. Gegebenenfalls, ob und wie das Unternehmen das Konzept für potenziell betroffene Interessenträger und Interessenträger, deren Hilfe bei der Umsetzung benötigt wird, verfügbar macht |
Unser Code of Conduct ist öffentlich auf unserer Website und intern über eigene Plattformen zugänglich. Alle Bestimmungen können im Detail online eingesehen werden. |
Wesentliche IROs (Codes) |
Soziales: |
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a. Beschreibung der wichtigsten Inhalte des Konzepts, einschließlich seiner allgemeinen Ziele, und der wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen, auf die sich das Konzept bezieht, sowie des Überwachungsprozesses |
Die OMV Menschenrechts-Grundsatzerklärung legt fest, wie das Unternehmen die Menschenrechte, einschließlich umweltbezogener Menschenrechte, in seine Geschäftstätigkeiten integriert, mit dem Ziel, Verantwortung und Transparenz zu gewährleisten. Geleitet von diesen Grundsätzen verpflichtet sich OMV zur Einhaltung höchster sozialer und ethischer Standards und zur Förderung einer sauberen und gesunden Umwelt als grundlegendes Menschenrecht. Dazu gehören auch die Ermöglichung eines gerechten Übergangs („Just Transition“) zu einer Netto-Null-Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft sowie die Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Menschen und Ressourcen an den Standorten des Unternehmens und in deren Umfeld. Diese Commitments werden von den jeweiligen Funktionen regelmäßig überwacht. Der Prozess zur Überwachung der Wirksamkeit unserer Menschenrechts-Grundsatzerklärung ist eine fortlaufende Maßnahme. Er umfasst die Durchführung von Selbstbewertungen und Stichprobenkontrollen im Bereich der Menschenrechte sowie die Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Verfahrens zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht. |
b. Beschreibung des Anwendungsbereichs des Konzepts (oder der Ausnahmen) in Bezug auf Aktivitäten, die vor- und/oder nachgelagerte Wertschöpfungskette, geografische Gebiete und gegebenenfalls betroffene Interessengruppen |
Die Menschenrechts-Grundsatzerklärung gilt für alle Unternehmen des OMV Konzerns in allen Geschäftsbereichen weltweit und deckt somit alle eigenen Arbeitnehmer:innen ab. Sie betrifft auch die Wertschöpfungskette, einschließlich aller Geschäftspartner:innen und Gemeinschaften, die in die Aktivitäten von OMV eingebunden bzw. von diesen betroffen sind. Besonderes Augenmerk gilt dabei Personen oder Gruppen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit benachteiligt oder gefährdet sind, wie Kinder, Frauen, indigene Bevölkerungsgruppen und Menschenrechtsaktivist:innen. |
c. Die oberste Ebene in der Organisation des Unternehmens, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist |
Die Menschenrechts-Grundsatzerklärung und alle ihre Bestimmungen werden vom OMV Vorstand genehmigt. Die Vorstandsmitglieder sind für die Umsetzung im jeweiligen Geschäftsbereich verantwortlich. |
d. Gegebenenfalls ein Verweis auf die Standards oder Initiativen Dritter, zu deren Einhaltung sich das Unternehmen im Rahmen der Umsetzung des Konzepts verpflichtet hat |
Durch unsere Menschenrechts-Grundsatzerklärung und die damit verbundenen Grundsätze und Bestimmungen verpflichten wir uns zur Einhaltung international anerkannter Standards, einschließlich der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, die für alle E-, S- und G-Themen gelten. Darüber hinaus orientieren wir uns für bestimmte soziale Themen (S1, S2) an wichtigen Rahmenwerken Dritter wie den Kernarbeitsnormen der ILO, den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. |
e. Gegebenenfalls eine Beschreibung, wie die Interessen der wichtigsten Interessenträger bei der Beschließung des Konzepts berücksichtigt wurden |
Bei der Ausgestaltung unserer Menschenrechts-Grundsatzerklärung werden die Interessen und Ansichten der wichtigsten Interessenträger:innen gebührend berücksichtigt. Die Richtlinie wird in einem umfassenden Konsultationsprozess entwickelt und regelmäßig aktualisiert. In diesen Prozess sind interne Interessenträger:innen aus Abteilungen wie People & Culture, HSSE, Sicherheit, Einkauf, Business, Community Relations & Development, Umwelt und Datenschutz eingebunden. Der Betriebsrat ist ebenfalls aktiv beteiligt, um die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen zu gewährleisten. Darüber hinaus holen wir Inputs von externen, unabhängigen Menschenrechtsexpert:innen ein, um die Erwartungen der breiten Gesellschaft und bewährte Praktiken einzubeziehen. |
f. Gegebenenfalls, ob und wie das Unternehmen das Konzept für potenziell betroffene Interessenträger und Interessenträger, deren Hilfe bei der Umsetzung benötigt wird, verfügbar macht |
Unsere Menschenrechts-Grundsatzerklärung ist öffentlich auf unserer Website und intern über entsprechende Plattformen zugänglich. Alle Bestimmungen können im Detail online eingesehen werden. |
Wesentliche IROs (Codes) |
Umwelt: |
|---|---|
a. Beschreibung der wichtigsten Inhalte des Konzepts, einschließlich seiner allgemeinen Ziele, und der wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen, auf die sich das Konzept bezieht, sowie des Überwachungsprozesses |
Der OMV Standard für unternehmensweites Risikomanagement (Enterprise-Wide Risk Management; EWRM) befasst sich mit der Steuerung und Minderung von Risiken bei gleichzeitiger Nutzung von Chancen in sämtlichen marktbezogenen, operativen und strategischen Belangen. Dieser Standard dient den Konzernfunktionen, Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften innerhalb des OMV Konzerns als Anleitung dafür, wie Risiken effizient zu bewerten, zu steuern und zu berichten sind, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und potenziellen Erträgen zu gewährleisten. Damit deckt er auch die Steuerung von Risiken und Chancen im Zusammenhang mit den Themen Umwelt, Soziales und Governance sowie das Management von Risiken ab, die sich aus negativen Auswirkungen des Unternehmens ergeben können. Die Wirksamkeit des EWRM wird durch laufende Risikoidentifikation und eine regelmäßige, strukturierte Risikoberichterstattung überwacht. Formelle Risikobewertungen und Überprüfungen zur Risikominderung finden mindestens zweimal im Jahr statt. Zudem wird das Programm mindestens alle drei Jahre einer unabhängigen Bewertung durch die interne Revision unterzogen. Dies gewährleistet ein systematisches Risikomanagement und kontinuierliche Verbesserungen. |
b. Beschreibung des Anwendungsbereichs des Konzepts (oder der Ausnahmen) in Bezug auf Aktivitäten, die vor- und/oder nachgelagerte Wertschöpfungskette, geografische Gebiete und gegebenenfalls betroffene Interessengruppen |
Der EWRM-Standard gilt weltweit für alle Unternehmen und voll konsolidierten Konzerngesellschaften von OMV. Die relevante Interessengruppe für diesen Standard sind alle Arbeitnehmer:innen. |
c. Die oberste Ebene in der Organisation des Unternehmens, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist |
Der EWRM-Standard und alle seine Bestimmungen werden vom OMV Vorstand genehmigt. Die Verantwortung für die Umsetzung des Konzepts liegt beim Vorstand. |
d. Gegebenenfalls ein Verweis auf die Standards oder Initiativen Dritter, zu deren Einhaltung sich das Unternehmen im Rahmen der Umsetzung des Konzepts verpflichtet hat |
Das OMV Risikomanagement basiert auf der internationalen Risikomanagementnorm ISO 31000. |
e. Gegebenenfalls eine Beschreibung, wie die Interessen der wichtigsten Interessenträger bei der Beschließung des Konzepts berücksichtigt wurden |
An der Entwicklung des OMV EWRM-Standards waren Fachexpert:innen und relevante Abteilungen entweder direkt beteiligt oder wurden im Rahmen eines internen Konsultationsprozesses um Feedback zum ersten Entwurf gebeten. |
f. Gegebenenfalls, ob und wie das Unternehmen das Konzept für potenziell betroffene Interessenträger und Interessenträger, deren Hilfe bei der Umsetzung benötigt wird, verfügbar macht |
Unser EWRM-Standard wird intern für alle Arbeitnehmer:innen über entsprechende Plattformen und regelmäßige Rollouts verfügbar gemacht. |
Wesentliche IROs (Codes) |
Umwelt: |
|---|---|
a. Beschreibung der wichtigsten Inhalte des Konzepts, einschließlich seiner allgemeinen Ziele, und der wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen, auf die sich das Konzept bezieht, sowie des Überwachungsprozesses |
Die OMV HSSE-Direktive, die durch eine Reihe von HSSE-Vorschriften und -Prozessen untermauert wird, zielt darauf ab, Mensch und Umwelt sowie die Vermögenswerte und den Ruf des OMV Konzerns zu schützen. Sie bildet den Rahmen für die HSSE-Strategie 2030 des OMV Konzerns, mit der die mittelfristigen Ziele in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen zur Unterstützung der Geschäftsstrategie des Konzerns umrissen werden. Die HSSE-Strategie ist mit den Werten von OMV verknüpft und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Sicherheit, starke Kooperationen und kontinuierlichen Fortschritt im Hinblick darauf, das allgemeine Wohlergehen zu fördern, verantwortungsvolle Partnerschaften einzugehen und eine führende Rolle in HSSE-Belangen einzunehmen. |
b. Beschreibung des Anwendungsbereichs des Konzepts (oder der Ausnahmen) in Bezug auf Aktivitäten, die vor- und/oder nachgelagerte Wertschöpfungskette, geografische Gebiete und gegebenenfalls betroffene Interessengruppen |
Die HSSE-Direktive und alle ihre Bestimmungen gelten weltweit für alle Arbeitnehmer:innen von OMV. Im Hinblick auf die Einhaltung lokaler Rechtsvorschriften gelangen zusätzlich eigene Bestimmungen zur Anwendung. Dies gilt für den gesamten OMV Konzern, einschließlich aller Geschäftsbereiche und voll konsolidierten Tochtergesellschaften weltweit. In geringem Umfang gibt es auch Ausnahmeregelungen. So gelten zum Beispiel bei Borealis separate Richtlinien für unternehmensspezifische betriebliche Vorfälle. Die HSSE-Direktive gilt auch für alle Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, die an OMV Betriebsstandorten tätig sind oder an Standorten arbeiten, an denen OMV die operative Kontrolle ausübt, einschließlich externer Expert:innen, die die OMV Konzerngesellschaften fachlich beraten. Relevante Interessengruppen für die HSSE-Direktive sind Personen bzw. Gruppen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzbedürftig sind, wie Arbeitnehmer:innen und Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, die an OMV Betriebsstandorten tätig sind oder an Standorten arbeiten, an denen OMV die operative Kontrolle ausübt. Die Wirksamkeit unserer HSSE-Konzepte wird regelmäßig von den jeweiligen Funktionen durch Audits, HSSE-Bewertungen, Standortbegehungen und die Verfolgung des Fortschritts anhand von Zielvorgaben überwacht. |
c. Die oberste Ebene in der Organisation des Unternehmens, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist |
Die HSSE-Direktive und alle ihre Bestimmungen werden vom OMV Vorstand genehmigt. Für die Umsetzung des Konzepts sind die Vorstandsmitglieder der einzelnen Geschäftsbereiche verantwortlich. |
d. Gegebenenfalls ein Verweis auf die Standards oder Initiativen Dritter, zu deren Einhaltung sich das Unternehmen im Rahmen der Umsetzung des Konzepts verpflichtet hat |
n.a. |
e. Gegebenenfalls eine Beschreibung, wie die Interessen der wichtigsten Interessenträger bei der Beschließung des Konzepts berücksichtigt wurden |
An der Entwicklung des OMV HSSE-Direktive waren Fachexpert:innen und relevante Abteilungen entweder direkt beteiligt oder wurden im Rahmen eines internen Konsultationsprozesses um Feedback zum ersten Entwurf gebeten. |
f. Gegebenenfalls, ob und wie das Unternehmen das Konzept für potenziell betroffene Interessenträger und Interessenträger, deren Hilfe bei der Umsetzung benötigt wird, verfügbar macht |
Unsere HSSE-Direktive wird intern für alle Arbeitnehmer:innen über entsprechende Plattformen und regelmäßige Rollouts verfügbar gemacht. Sie wird ergänzt durch Schulungen, um sicherzustellen, dass alle betroffenen Arbeitnehmer:innen und Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, die an OMV Betriebsstandorten tätig sind oder an Standorten arbeiten, an denen OMV die operative Kontrolle ausübt, unsere allgemeinen Richtlinien verstehen und wissen, wie diese in der Praxis anzuwenden sind. Ein Teil dieser Direktive ist auf unserer Website öffentlich zugänglich. |
Wesentliche IROs (Codes) |
Umwelt: |
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a. Beschreibung der wichtigsten Inhalte des Konzepts, einschließlich seiner allgemeinen Ziele, und der wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen, auf die sich das Konzept bezieht, sowie des Überwachungsprozesses |
Der OMV Umweltmanagementstandard (UMS) zielt auf eine wirksame Steuerung und Minderung von potenziellen und tatsächlichen negativen Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit den Betrieben, Produkten und Geschäftsaktivitäten von OMV ab. Er enthält umfassende Leitlinien zu Energieeffizienz, THG-Emissionen und Abfallmanagement sowie zur Verminderung der Umweltverschmutzung und zum Schutz der biologischen Vielfalt. Durch die Förderung der Einhaltung bewährter Verfahren und internationaler Standards gewährleistet der UMS das Engagement von OMV für nachhaltige Ressourcennutzung und Umweltverantwortung. Die Wirksamkeit unserer HSSE-Konzepte wird regelmäßig von den jeweiligen Funktionen durch Audits, HSSE-Bewertungen, Standortbegehungen und die Verfolgung des Fortschritts anhand von Zielvorgaben überwacht. |
b. Beschreibung des Anwendungsbereichs des Konzepts (oder der Ausnahmen) in Bezug auf Aktivitäten, die vor- und/oder nachgelagerte Wertschöpfungskette, geografische Gebiete und gegebenenfalls betroffene Interessengruppen |
Der Umweltmanagementstandard gilt für den gesamten OMV Konzern, einschließlich aller Geschäftsbereiche und voll konsolidierten Tochtergesellschaften weltweit. Der Standard ist auch von allen externen Berater:innen einzuhalten, die Umweltdienstleistungen für Unternehmen von OMV erbringen. |
c. Die oberste Ebene in der Organisation des Unternehmens, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist |
Der Umweltmanagementstandard wird vom:von der Generaldirektor:in von OMV genehmigt. Die Verantwortung für die Umsetzung des Konzepts obliegt den Vorstandsmitgliedern der einzelnen Geschäftsbereiche. |
d. Gegebenenfalls ein Verweis auf die Standards oder Initiativen Dritter, zu deren Einhaltung sich das Unternehmen im Rahmen der Umsetzung des Konzepts verpflichtet hat |
Das Umweltmanagement von OMV orientiert sich an international anerkannten Best-Practice-Anforderungen und -Standards, die von relevanten Verbänden und Organisationen der Ölindustrie wie API, IOGP, Ipieca, Concawe, ISO und FuelsEurope entwickelt wurden. |
e. Gegebenenfalls eine Beschreibung, wie die Interessen der wichtigsten Interessenträger bei der Beschließung des Konzepts berücksichtigt wurden |
An der Entwicklung des OMV Umweltmanagementstandards waren Fachexpert:innen und relevante Abteilungen entweder direkt beteiligt oder wurden im Rahmen eines internen Konsultationsprozesses um Feedback zum ersten Entwurf gebeten. |
f. Gegebenenfalls, ob und wie das Unternehmen das Konzept für potenziell betroffene Interessenträger und Interessenträger, deren Hilfe bei der Umsetzung benötigt wird, verfügbar macht |
Der UMS wird intern über entsprechende Plattformen und regelmäßige Rollouts verfügbar gemacht. Er wird ergänzt durch Schulungen, um sicherzustellen, dass alle betroffenen Arbeitnehmer:innen und Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, die an OMV Betriebsstandorten tätig sind oder an Standorten arbeiten, an denen OMV die operative Kontrolle ausübt, unsere allgemeinen Richtlinien verstehen und wissen, wie sie diese in der Praxis anwenden können. Dieser Ansatz gewährleistet sowohl Transparenz als auch eine wirksame Umsetzung. |