In diesem Kapitel informieren wir über Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen sowie Menschenrechte und Gleichbehandlung im Zusammenhang mit unseren Geschäftsaktivitäten. Dabei stehen unsere drei wesentlichen Interessengruppen im Fokus: Arbeitskräfte des Unternehmens (S1), Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette (S2) und betroffene Gemeinschaften (S3).
Unsere Geschäftsaktivitäten wirken sich auf unterschiedliche Weise auf Menschen aus, sowohl positiv als auch negativ. Unsere gesellschaftliche Akzeptanz („License to Operate“) beruht darauf, dass wir Menschenrechte und Arbeitnehmerrechte achten und positive Beziehungen zu unseren Arbeitnehmer:innen und betroffenen Gemeinschaften pflegen. Aus diesem Grund legen wir in diesem Bereich besonderen Wert auf hohe Standards.
Wir sind uns zudem dessen bewusst, dass die Energiewende soziale Auswirkungen hat. OMV ist bestrebt, den Übergang zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft für seine Arbeitnehmer:innen und betroffene Gemeinschaften gerecht zu gestalten („Just Transition“) und sich mit den sozialen und wirtschaftlichen Folgen auseinanderzusetzen, die aus diesem Übergang resultieren.
Menschenrechte sind universell und leiten unser Verhalten bei all unseren Maßnahmen. Als Unterzeichner des United Nations Global Compact bekennt sich OMV voll und ganz zu den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und will durch gezielte Investitionen in Projekte für das Gemeinwesen, die auf lokale Bedürfnisse und die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals; SDGs) ausgerichtet sind, einen Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung leisten. OMV bemüht sich, ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu sein. Wir sind bestrebt, bei allen unseren geschäftlichen Aktivitäten die Menschenrechte zu achten und nachteilige Auswirkungen auf die Menschenrechte, an denen wir beteiligt sind, aufzugreifen. Wir konzentrieren uns insbesondere auf die Auswirkungen unserer Aktivitäten auf die Menschenrechte von Einzelpersonen und Gruppen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit schutzbedürftig sind, wie indigene Bevölkerungsgruppen, Frauen oder Kinder.