Um die Wirksamkeit und den Fortschritt unserer Konzepte und Maßnahmen zur Eindämmung wesentlicher Auswirkungen und Risiken in Bezug auf die Arbeitskräfte unseres Unternehmens zu verfolgen, haben wir messbare, ergebnisorientierte und zeitgebundene Ziele festgelegt. Zur Bewältigung der negativen Auswirkungen einer unzureichenden Anwendung von Menschenrechtsstandards und einer mangelnden Abstimmung von Personalbedarf und Ressourcen, die sich auf das Sicherheits- und Gesundheitsmanagement auswirken können, streben wir an, unsere Arbeitskräfte in Menschenrechtsfragen, einschließlich des Rechts auf einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz, zu schulen. Zudem fördern wir eine Sicherheitskultur im Unternehmen über Ziele, die sich auf psychische Gesundheit, Unfallverhütung, Null Todesfälle und sichere Arbeitspraktiken konzentrieren. Zur Verstärkung der positiven Auswirkungen einer erhöhten Sensibilisierung für Menschenrechte fördert OMV ein vielfältiges und inklusives Arbeitsumfeld mit Zielen wie der Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen, der Förderung der internationalen Vertretung im Management und der Sicherstellung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Das wesentliche Risiko ineffizienter Umschulung und Weiterbildung wird durch unser Ziel adressiert, die durchschnittliche Anzahl der jährlichen Lernstunden pro Arbeitnehmer:in zu erhöhen. Wie unsere Konzepte und Maßnahmen sind auch unsere Ziele entsprechend unseren Schwerpunktbereichen Menschenrechte, HSSE und Gleichbehandlung für alle strukturiert und werden im folgenden Abschnitt näher dargelegt.

Ziele im Zusammenhang mit Menschenrechten

Schulung aller Arbeitnehmer:innen des OMV Konzerns in Menschenrechten

[S1-5.44a, 44b ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] Professionelle Schulungen in Bezug auf und die Sensibilisierung für Menschenrechte sind von entscheidender Bedeutung, um unser Engagement für die Menschenrechte, wie es in unserem Code of Conduct und der Menschenrechts-Grundsatzerklärung dokumentiert ist, mit Leben zu erfüllen. Es ist wichtig, dass unsere Arbeitskräfte ihre eigenen Rechte sowie die Rechte der Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette und der betroffenen Gemeinschaften kennen. Mit diesem Wissen werden sie für Menschenrechte sensibilisiert, können gemeinsam bessere Arbeitsbedingungen schaffen und negative Auswirkungen einer unzureichenden Anwendung von Menschenrechtsstandards erkennen und adressieren. Deshalb ist unser verpflichtendes E-Learning zum Thema Menschenrechte ein wesentlicher Bestandteil des Schulungsprogramms für alle Arbeitnehmer:innen weltweit.

2025

Alle Arbeitnehmer:innen des OMV Konzerns in Menschenrechten schulen

2030

Alle Arbeitnehmer:innen des OMV Konzerns in Menschenrechten schulen

S1-5 – Absolutes Ziel: Schulung aller Arbeitnehmer:innen des OMV Konzerns in Menschenrechten

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Alle Arbeitnehmer:innen von OMV (auf Basis der Personenzahl)

Nicht im Umfang enthalten

Arbeitnehmer:innen von Lieferant:innen/Vertragsunternehmen

Geografische Abdeckung

Alle Arbeitnehmer:innen konzernweit

Basisjahr

2019

Bezugswert in %

47

[MDR-T-80f] Das Ziel wurde festgelegt, um einen messbaren und vergleichbaren KPI zu schaffen und durch Schulungs- und Sensibilisierungsinitiativen die Fähigkeiten im Umgang mit Menschenrechten zu verbessern. Zum Zeitpunkt der Festlegung dieses Ziels hatten nur wenige Mitbewerber:innen messbare Ziele im Zusammenhang mit Menschenrechten, und wir erkannten das Schulungsziel als ein wertvolles Instrument zur Unterstützung der Umsetzung unseres Commitments. Ursprünglich konzentrierte sich der KPI auf eine spezifische Zielgruppe (Arbeitskräfte in Konzernfunktionen, die Menschenrechtsrisiken managen, sowie entsprechende Funktionen in Ländern mit erhöhten Menschenrechtsrisiken) mit einem Bezugswert von 4%, die im Jahr 2017 geschult wurden. Bis 2019 hatten wir bereits 82% der Arbeitnehmer:innen dieser Gruppe geschult und beschlossen, den Umfang auf die gesamte Belegschaft auszuweiten, wobei wir einen neuen Bezugswert von 47% geschulten Arbeitnehmer:innen im Jahr 2019 festlegten. [S1-5.47a, MDR-T-80h, 80i] Interne Interessenträger:innen, die in der Festlegung des Ziels involviert waren, umfassten Vorstandsmitglieder (z. B. im Rahmen von Vorstands-Workshops während der Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie 2017/18), den Betriebsrat (Diskussion und Zustimmung zum verpflichtenden E-Learning-Modul 2022) und die Abteilung P&C Learning Services (laufende Beratung und Abstimmung mit Expert:innen). Das Ziel wurde durch den OMV Vorstand freigegeben. Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen an diesem Ziel oder den damit verbundenen Kennzahlen vorgenommen.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Das Ziel wird zweimal jährlich überwacht und jährlich berichtet. 78,5% (2024: 80%) der Arbeitnehmer:innen wurden in Menschenrechten geschult. Im Jahr 2025 absolvierten 4.339 (2024: 6.868) Arbeitnehmer:innen den E-Learning-Kurs zu Menschenrechtsthemen, und 49 (2024: 23) Arbeitnehmer:innen nahmen an einer virtuellen bzw. Präsenzschulung zu Menschenrechten teil. Das Ziel, bis 2025 100% der Arbeitnehmer:innen zu schulen, wurde nicht vollständig erreicht. Ein maßgeblicher Faktor war die Integration („In-Setting“) einer großen Anzahl von Arbeiter:innen, die im Rahmen dieser spezifischen Zielvorgabe nicht vorgesehen war. Darüber hinaus haben diese Arbeitnehmer:innen nur eingeschränkten Zugang zur Online-Lernplattform.

[S1-47b, 47c] Der Fortschritt gegenüber dem Ziel wird zweimal jährlich, kombiniert mit den jährlichen Zahlen, überwacht und bietet einen Einblick in die Performance bei diesem Ziel. Unser:e Generaldirektor:in und unser:e CFO erhalten im Rahmen unserer halbjährlichen Briefings zu Menschenrechten Updates zu den Fortschritten in Bezug auf die Zielerreichung. Nur ausgewählte Arbeitnehmer:innen sind an der Verfolgung der Performance von OMV im Hinblick auf dieses Ziel beteiligt, wie zum Beispiel Menschenrechtsexpert:innen von OMV, die untereinander sowie mit den für Weiterbildung und Entwicklung zuständigen Expert:innen über die Fortschritte und Maßnahmen zur Verbesserung der Performance diskutieren. Der Fortschritt wird hinsichtlich der Wirksamkeit der zugehörigen Maßnahmen zur Schulung zu Menschenrechten überwacht. Über Einbindung der Schulungsteilnehmer:innen und der Menschenrechtsbeauftragten durch Umfragen können verbesserungswürdige Bereiche identifiziert werden.

Ziele in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen[MDR-T-80a-80j] Die Ziele in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen in S1 Arbeitskräfte des Unternehmens (mit Ausnahme des Ziels für Gesundheitsvorsorgeprogramme) und S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette gelten für alle unsere eigenen Arbeitnehmer:innen und Fremdarbeitskräfte (Leiharbeitskräfte, z. B. Ingenieur:innen und Techniker:innen, Außendienstmitarbeiter:innen, HSSE-Kräfte, Projektmanager:innen, Arbeitnehmer:innen in der Lieferkette und Beschaffung sowie Beschäftigte in Recht und Compliance) und alle anderen Arbeitskräfte, die an OMV Standorten tätig sind, d. h. Arbeitnehmer:innen von Vertragsunternehmen und Subunternehmen. Um die Vergleichbarkeit dieser Indikatoren innerhalb der Branche zu gewährleisten, werden die Ziele auf der Grundlage von Leitlinien für bewährte Verfahren in der Öl-, Gas- und Chemieindustrie festgelegt. Alle Ziele werden monatlich überwacht und jährlich überprüft, um unsere Performance im Jahresvergleich zu bewerten und mögliche Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu ermitteln.

Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle

[S1-5.44a ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] Unterstützt durch die HSSE-Direktive und in Übereinstimmung mit den Bestimmungen unseres Code of Conduct definiert die HSSE-Strategie 2030 des OMV Konzerns mehrere strategische Ziele. Dieses Ziel in Bezug auf die Quote der Arbeitsunfälle unterstützt das strategische Ziel der „Gewährleistung der Sicherheit sowie der körperlichen und geistigen Unversehrtheit der Menschen“ und adressiert damit alle potenziellen negativen Auswirkungen auf das Gesundheits- und Sicherheitsmanagement.

2025

Mindestens das zweite Quartil im jeweiligen Geschäftsbereich

2030

Erstes Quartil im jeweiligen Geschäftsbereich

S1-5 – Relatives Ziel: Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle

Relatives Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Arbeitnehmer:innen und Arbeitnehmer:innen von Vertragsunternehmen

Im Umfang enthalten

100% für Anlagen, die sich vollständig im Besitz des Konzerns befinden, für Anlagen, an denen der Konzern zu weniger als 100%, aber zu mehr als 50% beteiligt ist, sowie für Anlagen, an denen der Konzern zu 50% oder weniger beteiligt ist, wenn OMV der Betreiber eines Joint Ventures ist. Wir ziehen Vergleiche für jeden Geschäftsbereich und jede Region (in der Regel auf Kontinentebene), in der wir tätig sind. Relevante Branchenverbände (z. B. IOGP, Concawe, Cefic, Solomon, NACE)

Nicht im Umfang enthalten

Joint Ventures, bei denen OMV weder die Kontrolle noch die Betriebsführerschaft innehat; bei denen OMV nicht die Managementkontrolle innehat; M&A in der Integrationsphase

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2024

Bezugswert

Der KPI wird für jedes Jahr unabhängig berechnet, ohne Bezugnahme auf frühere Jahre.

[MDR-T-80f] Die Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle (Total Recordable Injury Rate; TRIR) ist die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle (Todesfälle, Fälle mit Ausfalltagen, Fälle mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit und Fälle, die einer medizinischen Behandlung bedürfen) pro 1.000.000 Arbeitsstunden. Die TRIR wird auf jährlicher Basis berechnet und als kombinierte Quote berichtet, die sowohl Daten von Arbeitnehmer:innen als auch von anderen Arbeitskräften an OMV Standorten enthält (Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette unter OMV Managementkontrolle). Die folgenden Quellen werden zur Definition oder zum Benchmarking dieses KPI verwendet: OMV HSSE-Richtlinie/-Direktive, OMV Konzern-HSSE-Richtlinie und internes HSSE-Reporting-Tool. Die Berichterstattung erfolgt gemäß den IOGP-Standards für die Berichterstattung über Sicherheits- und Umweltdaten, den Concawe-Berichterstattungsrichtlinien und den Ipieca/IOGP-Gesundheitsleistungsindikatoren, die als Leitfaden für die Öl- und Gasindustrie dienen. [MDR-T-80h] Das Ziel wurde im Rahmen interner Workshops unter Einbeziehung relevanter interner Interessenträger:innen und Geschäftsfunktionen vorgeschlagen und 2024 vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen an diesem Ziel.

Stand 2025

[MDR-T-80j] TRIR: 1,38 pro 1 Mio Arbeitsstunden (2024: 1,33)

HSSE-Begehungen (HSSE Engagement Walks; HSSE EWs)

[S1-5.44a, 44b ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] Ein weiteres strategisches Ziel der HSSE-Strategie 2030 des OMV Konzerns lautet: „Verbesserung der Wirksamkeit und Effizienz von Verfahren, Vorschriften und Instrumenten“. Das Ziel im Zusammenhang mit den HSSE-Begehungen (HSSE Engagement Walks) besteht somit darin, sicheres Arbeiten vor Ort zu gewährleisten, positive Beobachtungen auszutauschen, unsichere Situationen und Verhaltensweisen zu beseitigen und Engagement zu fördern, um so potenzielle negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer:innen zu minimieren und positive Auswirkungen zu verstärken.

2025

30% der HSSE EWs sollten den nachstehenden Schwerpunktbereichen zugeordnet werden: 1. EWs mit Fokus auf LSRs, 2. EWs mit Auftragnehmer:innen, 3. EWs zur Schulung von Neueinsteiger:innen und weniger erfahrenen Arbeitnehmer:innen

2030

Ab 2030 wird auch die Anzahl der HSSE EWs mit Belohnungen für positive Beobachtungen in die Berechnung integriert, wie für 2025 angeführt

S1-5 – Relatives Ziel: HSSE-Begehungen (HSSE Engagement Walks; HSSE EWs)

Relatives Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten (einschließlich ggf. kontrahierter Dienstleistungen)

Im Umfang enthalten

100% für Anlagen, die sich vollständig im Besitz des Konzerns befinden, für Anlagen, an denen der Konzern zu weniger als 100%, aber zu mehr als 50% beteiligt ist, sowie für Anlagen, an denen der Konzern zu 50% oder weniger beteiligt ist, wenn OMV der Betreiber eines Joint Ventures ist

Nicht im Umfang enthalten

Joint Ventures, bei denen OMV weder die Kontrolle noch die Betriebsführerschaft innehat

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2025

Bezugswert

n.a. Dieses Ziel wurde ab 2025 festgelegt, wobei der Wert für 2025 als Basiswert für die folgenden Jahre dient.

[MDR-T-80f] Das Ziel wird gemäß folgender Formel berechnet: (Anzahl EWs mit Fokus auf LSRs + Anzahl EWs mit Auftragnehmer:innen + Anzahl EWs gecoacht)/(Gesamtanzahl der EWs) × 100. Die Anzahl EWs mit LSRs bezieht sich auf HSSE EWs mit Schwerpunkt auf lebensrettenden Regeln (LSRs), die Anzahl EWs mit Auftragnehmer:innen bezieht sich auf mit anderen Arbeitskräften an OMV Standorten durchgeführte HSSE EWs und die Anzahl EWs gecoacht bezieht sich auf EWs zur Schulung von Neueinsteiger:innen und weniger erfahrenen Arbeitnehmer:innen. [MDR-T-80h] Das Ziel wurde im Rahmen interner Workshops vorgeschlagen, an denen relevante interne Interessenträger:innen teilnahmen, darunter von Group HSSE (z. B. in den Raffinerien), Group Sustainability und bestimmten Geschäftsfunktionen. Es wurde vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Das Ziel konzentriert sich auf die Verringerung negativer Auswirkungen auf die Sicherheit. Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen an diesem Ziel. Dieses Ziel soll sicheres Arbeiten vor Ort gewährleisten, um wesentliche Auswirkungen auf unsere eigenen Arbeitnehmer:innen und Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, die an unseren Standorten tätig sind, zu verringern.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Im Jahr 2025 wurden 37% der HSSE EWs mit Fokus auf LSRs, EWs mit Auftragnehmer:innen und EWs zur Schulung von Neueinsteiger:innen und weniger erfahrenen Arbeitnehmer:innen durchgeführt.

Gesundheitsvorsorgeprogramme mit Schwerpunkt auf psychischem Wohlbefinden

[S1-5.44a, 44b ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] Ein weiteres strategisches Ziel der HSSE-Strategie 2030 des OMV Konzerns ist die „Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch integriertes Gesundheitsmanagement“. Das Ziel im Bereich der Gesundheitsvorsorge unterstützt dieses Ziel und steht im Einklang mit unserem Commitment, unsere Arbeitnehmer:innen bei der Verbesserung ihres psychischen Wohlbefindens und ihrer körperlichen Gesundheit zu unterstützen. Dadurch verringern wir unsere potenziellen negativen Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden und verstärken unsere positiven Auswirkungen.

2025

Mindestens drei Konzernmaßnahmen (Webinare, Umfragen, Vorträge) zu Themen der psychischen Gesundheit

2030

Erreichen einer Beteiligung von mindestens 30% aller Arbeitnehmer:innen an mindestens einer Maßnahme zur psychischen Gesundheit

S1-5 – Ziel: Gesundheitsvorsorgeprogramme mit Schwerpunkt auf psychischem Wohlbefinden

Relatives Ziel von 2025 bis 2030;
absolutes Ziel ab 2030

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Arbeitnehmer:innen des Unternehmens

Im Umfang enthalten

100% für Anlagen, die sich vollständig im Besitz des Konzerns befinden, für Anlagen, an denen der Konzern zu weniger als 100%, aber zu mehr als 50% beteiligt ist, sowie für Anlagen, an denen der Konzern zu 50% oder weniger beteiligt ist, wenn OMV der Betreiber eines Joint Ventures ist

Nicht im Umfang enthalten

Joint Ventures, bei denen OMV weder die Kontrolle noch die Betriebsführerschaft innehat

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2023

Bezugswert in %

0

[MDR-T-80f] Die Methode zur Berechnung der Zielerreichung für das Jahr 2025 besteht darin, die Anzahl von jeder Art von Veranstaltungen zur psychischen Gesundheit zu melden, die von der für das Gesundheitsmanagement zuständigen Abteilung pro Jahr organisiert werden, einschließlich interner Kommunikation (Blogs, MyNews), Webinaren und Schulungskursen zur psychischen Gesundheit. Für das Jahr 2030 besteht die Methode in der Berechnung des prozentualen Anteils der Gesamtzahl der Personen, die in den letzten fünf Jahren an mindestens einer der organisierten Aktivitäten zu Themen der psychischen Gesundheit teilgenommen haben, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Arbeitnehmer:innen. Die Annahme bezüglich der Anzahl der Teilnehmer:innen an den Online-Veranstaltungen basiert auf der Anzahl der Personen, die die Einladung zur Schulung angenommen haben. [MDR-T-80h] Das Ziel wurde im Rahmen interner Workshops unter Einbeziehung relevanter interner Interessenträger:innen und Geschäftsfunktionen vorgeschlagen und vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen an den Zielen, Kennzahlen oder Methoden vorgenommen.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Im Jahr 2025 haben wir die Anzahl der Arbeitnehmer:innen, die an Webinaren teilnehmen, verdreifacht. Fast 1.000 Personen nahmen an den zehn Webinaren teil, die zu diesem Thema organisiert wurden. Bis Ende 2025 haben wir unser Netzwerk von Ersthelfer:innen für psychische Gesundheit auf insgesamt 60 Personen ausgebaut (2024: 12) und damit die Abdeckung auf mehrere OMV Standorte ausgeweitet. Dank dieses Wachstums konnten wir ein robustes Wissensnetzwerk zum Thema psychische Gesundheit aufbauen, das bei Bedarf jederzeit bereitsteht, um Arbeitnehmer:innen im gesamten Unternehmen zu unterstützen. Sechs Abteilungsworkshops wurden organisiert, von denen die Hälfte als Präsenzveranstaltungen abgehalten wurde. Diese Veranstaltungen haben interessante Diskussionen angestoßen und viele unserer Arbeitnehmer:innen über Themen der psychischen Gesundheit informiert.

Arbeitsunfälle mit Todesfolge

[S1-5.44a ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] Unser Ziel im Zusammenhang mit Arbeitsunfällen mit Todesfolge ist ein weiteres Ziel, das unser strategisches Ziel der HSSE-Strategie 2030 des OMV Konzerns der „Gewährleistung der Sicherheit sowie der körperlichen und geistigen Unversehrtheit von Menschen“ unterstützt und damit unseren potenziellen negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Sicherheit entgegenwirkt.

2025

0

2030

0

S1-5 – Absolutes Ziel: Arbeitsunfälle mit Todesfolge

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Arbeitnehmer:innen und Arbeitnehmer:innen von Vertragsunternehmen

Im Umfang enthalten

100% für Anlagen, die sich vollständig im Besitz des Konzerns befinden, für Anlagen, an denen der Konzern zu weniger als 100%, aber zu mehr als 50% beteiligt ist, sowie für Anlagen, an denen der Konzern zu 50% oder weniger beteiligt ist, wenn OMV der Betreiber eines Joint Ventures ist

Nicht im Umfang enthalten

Joint Ventures, bei denen OMV weder die Kontrolle noch die Betriebsführerschaft innehat; bei denen OMV nicht die Managementkontrolle innehat; M&A in der Integrationsphase

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2023

Bezugswert

1

[MDR-T-80f] Die Methode zur Ermittlung der Arbeitsunfälle mit Todesfolge basiert auf den in der HSSE-Richtlinie von OMV festgeschriebenen Leitlinien und orientiert sich an Berichtsstandards wie den Sicherheits- und Umweltdatenberichten der IOGP, den Concawe-Berichtsrichtlinien und den Ipieca/lOGP-Indikatoren für Gesundheitsleistung, die Leitlinien für die Öl- und Gasindustrie darstellen. [MDR-T-80h] Das Ziel wurde im Zuge interner Workshops unter Beteiligung relevanter interner Interessenträger:innen und Geschäftsfunktionen vorgeschlagen und vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen an diesem Ziel.

Stand 2025

[MDR-T-80j] 1 Arbeitsunfall mit Todesfolge (2024: 0)

[S1-5.47a-47c] Das Verfahren zur Festlegung unserer HSSE-Ziele in Bezug auf Zwischenfälle, HSSE-Begehungen, Gesundheitsvorsorgeprogramme und Arbeitsunfälle mit Todesfolge umfasste eine Auswertung der Ergebnisse gemeldeter HSSE-Zwischenfälle, interner Audits und Bewertungen von Auftragnehmer:innen, um Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu ermitteln. Es folgten Konsultationen mit internen Interessenträger:innen wie Vorstandsmitgliedern und der Abteilung Group Sustainability sowie ein Benchmarking mit bewährten Verfahren und Richtlinien von IOGP und Concawe. Bei der Festlegung der Ziele haben wir uns nicht direkt mit Arbeitskräften in unserer Wertschöpfungskette oder ihren Vertreter:innen ausgetauscht. Wir überwachen unsere Performance in Bezug auf diese Ziele monatlich und prüfen sie jährlich. Die monatliche Überwachung der Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele in Verbindung mit den Zahlen im Jahresvergleich gibt Aufschluss über die Wirksamkeit der zur Erreichung dieser Ziele ergriffenen Maßnahmen. Wenn ein negativer Trend beobachtet wird, untersuchen wir die Ursache und stellen sicher, dass die daraus gewonnenen Erkenntnisse an die betroffenen Interessenträger:innen (z. B. Arbeitnehmer:innen, Geschäftspartner:innen und Lieferant:innen/Auftragnehmer:innen) weitergegeben werden.

Ziele im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen, Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle und sonstigen arbeitsbezogenen Rechten

Frauen auf Führungsebene

[S1-5.44b ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] OMV verpflichtet sich, den Frauenanteil auf Führungsebene zu erhöhen, um gleiche Beschäftigungschancen zu gewährleisten, wie es in der P&C Ethics Policy festgeschrieben ist. Dieses Ziel leitet sich aus der DE&I-Vision von OMV ab und unterstützt das Bestreben von OMV, eine faire Behandlung und Chancengleichheit für alle Arbeitnehmer:innen zu gewährleisten, Diskriminierung nicht zu tolerieren und ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu fördern, um so die positiven Auswirkungen eines vielfältigen, inklusiven und gerechten Arbeitsumfelds aufrechtzuerhalten.

2025

Erhöhung des Frauenanteils auf Führungsebene auf 25%

2030

Erhöhung des Frauenanteils auf Führungsebene auf 30%

S1-5 – Absolutes Ziel: Frauen auf Führungsebene

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Absoluter Personalstand von OMV

Nicht im Umfang enthalten

Ohne Akquisitionen, Personenzahl des Borealis Konzerns an Standorten in den USA

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2021

Bezugswert in %

20.9

[MDR-T-80f] Führungsebene ist definiert als OMV Stufe 15 und höher sowie Borealis Stufe 14 und höher, um sich in Richtung der EU-Richtlinie zur Gewährleistung einer ausgewogeneren Vertretung von Frauen und Männern unter den Direktoren börsennotierter Gesellschaften und über damit zusammenhängende Maßnahmen (2022/2381) zu bewegen. [MDR-T-80h] Dieses Ziel wurde im Rahmen interner Konsultationen von der P&C-Abteilung entwickelt. Anschließend wurde es dem Vorstand, den DE&I-Sponsor:innen von OMV, Group Sustainability und anderen relevanten Unternehmens- und Geschäftsfunktionen innerhalb von OMV, OMV Petrom und Borealis zur Prüfung unterbreitet. In der Folge wurde das Ziel vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] An diesem Ziel wurden im Berichtsjahr geringfügige Änderungen vorgenommen. Im Jahr 2025 änderte OMV den Anwendungsbereich dieses Ziels von „ohne Akquisitionen, Personenzahl von DUNATÀR Köolajtermék Tároló és Kereskedelmi Kft. und SapuraOMV“ zu „ohne Akquisitionen, Personenzahl des Borealis Konzerns an Standorten in den USA“. Dies ist bedingt durch die Integration von DUNATÀR Köolajtermék Tároló és Kereskedelmi Kft. und den Verkauf von SapuraOMV. Aus Gründen der Einhaltung der US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetze wurden Positionen und Stelleninhaber:innen an Standorten in den USA ausgeschlossen. Darüber hinaus wurden die Definitionen der Führungsebenen von OMV geringfügig angepasst. Aus Konsistenzgründen wurde der Titel dieses Ziels entsprechend aktualisiert.

Stand 2025

[MDR-T-80j] 24,2% Frauen auf Führungsebene (2024: 23,7%). Das Ziel wird vierteljährlich überwacht und jährlich überprüft.

Weibliche Vorstandsmitglieder

[S1-5.44b ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] OMV hat sich dazu verpflichtet, die Anzahl weiblicher Vorstandsmitglieder von OMV, OMV Petrom und Borealis zu erhöhen. Dies wird durch unsere P&C Ethics Policy unterstützt, die Chancengleichheit ohne Diskriminierung oder Belästigung aus irgendeinem Grund vorschreibt. Das Ziel konzentriert sich darauf, die positiven Auswirkungen in Bezug auf Chancengleichheit für alle in der OMV Kultur durch ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Führungsebene voranzutreiben.

2030

Mindestens 20% weibliche Vorstandsmitglieder (Stretch-Ziel: 30%)

S1-5 – Absolutes Ziel: Weibliche Vorstandsmitglieder

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Vorstände von OMV, OMV Petrom und Borealis

Nicht im Umfang enthalten

Vorstände von nicht von OMV betriebenen Anlagen und Minderheitsbeteiligungen

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2021

Bezugswert in %

26.7

[MDR-T-80f] Die Methode basiert auf der EU-Richtlinie zur Gewährleistung einer ausgewogeneren Vertretung von Frauen und Männern unter den Direktoren börsennotierter Gesellschaften und über damit zusammenhängende Maßnahmen (2022/2381) und zielt darauf ab, die Einhaltung dieser Richtlinie zu erreichen. [MDR-T-80h] Dieses Ziel wurde im Rahmen interner Konsultationen von der P&C-Abteilung entwickelt. Anschließend wurde es dem Vorstand, den DE&I-Sponsor:innen von OMV, Group Sustainability und anderen relevanten Unternehmens- und Geschäftsfunktionen innerhalb von OMV, OMV Petrom und Borealis zur Prüfung unterbreitet. In der Folge wurde das Ziel vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen des Ziels und der Kennzahlen.

Stand 2025

[MDR-T-80j] 14,3% weibliche Vorstandsmitglieder (2024: 20%). Das Ziel wird vierteljährlich überwacht und jährlich überprüft.

Topmanagement mit internationaler Erfahrung

[S1-5.44b ] [S1-5.45 ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] OMV hat sich dazu verpflichtet, den Anteil von Führungskräften mit internationaler Erfahrung zu erhöhen. Dies wird durch unsere P&C Ethics Policy unterstützt, die Chancengleichheit ohne Diskriminierung oder Belästigung aus irgendeinem Grund vorschreibt. Das Ziel konzentriert sich darauf, die positiven Auswirkungen in Bezug auf Chancengleichheit für alle in der OMV Kultur durch eine verstärkte Internationalität im Topmanagement zu fördern.

2025

Beibehaltung des Anteils des Topmanagements mit internationaler Erfahrung bei 75%

2030

Beibehaltung des Anteils des Topmanagements mit internationaler Erfahrung bei 75%

S1-5 – Absolutes Ziel: Topmanagement mit internationaler Erfahrung

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Absoluter Personalstand von OMV

Nicht im Umfang enthalten

Ohne Akquisitionen, Personenzahl des Borealis Konzerns an Standorten in den USA

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2021

Bezugswert in %

71.8

[MDR-T-80f] Die Methode basiert auf der EU-Richtlinie zur Gewährleistung einer ausgewogeneren Vertretung von Frauen und Männern unter den Direktoren börsennotierter Gesellschaften und über damit zusammenhängende Maßnahmen (2022/2381) und zielt darauf ab, die Einhaltung dieser Richtlinie zu erreichen. Dieses Zielt gilt für das Topmanagement, zu dem definitionsgemäß die OMV Senior Vice Presidents sowie die Vorstandsmitglieder von OMV Petrom und des Borealis Konzerns gehören. Internationale Erfahrung bedeutet definitionsgemäß mindestens drei Jahre Berufserfahrung in Ländern, für die die Person nicht die Staatszugehörigkeit besitzt. [MDR-T-80h] Dieses Ziel wurde im Rahmen interner Konsultationen von der P&C-Abteilung entwickelt. Anschließend wurde es dem Vorstand, den DE&I-Sponsor:innen von OMV, Group Sustainability und anderen relevanten Unternehmens- und Geschäftsfunktionen innerhalb von OMV, OMV Petrom und Borealis zur Prüfung unterbreitet. In der Folge wurde das Ziel vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] An diesem Ziel wurden im Berichtsjahr geringfügige Änderungen vorgenommen. Im Jahr 2025 änderte OMV den Anwendungsbereich dieses Ziels von „ohne Akquisitionen, Personenzahl von DUNATÀR Köolajtermék Tároló és Kereskedelmi Kft. und SapuraOMV“ zu „ohne Akquisitionen, Personenzahl des Borealis Konzerns an Standorten in den USA“. Dies ist bedingt durch die Integration von DUNATÀR Köolajtermék Tároló és Kereskedelmi Kft. und den Verkauf von SapuraOMV. Aus Gründen der Einhaltung der US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetze wurden Positionen und Stelleninhaber:innen an Standorten in den USA ausgeschlossen. Darüber hinaus wurden die Definitionen der Führungsebenen von OMV geringfügig angepasst. Aus Konsistenzgründen wurde der Titel dieses Ziels entsprechend aktualisiert.

Stand 2025

[MDR-T-80j] 75,5% des Topmanagements mit internationaler Erfahrung (2024: 72,3%). Das Ziel wird vierteljährlich überwacht und jährlich überprüft.

Internationales Senior Management

[S1-5.44b ] [S1-5.45 ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] OMV möchte den Anteil an internationalen Arbeitnehmer:innen auf Ebene des Senior Managements erhöhen. Dies wird durch unsere P&C Ethics Policy unterstützt, die Chancengleichheit ohne Diskriminierung oder Belästigung aus irgendeinem Grund vorschreibt. Das Ziel konzentriert sich darauf, die positiven Auswirkungen in Bezug auf Chancengleichheit für alle in der OMV Kultur durch ein verstärkt internationales Senior Management voranzutreiben.

2030

Erhöhung des Anteils des internationalen Senior Managements auf 65%

S1-5 – Absolutes Ziel: Internationales Senior Management

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Absoluter Personalstand von OMV

Nicht im Umfang enthalten

Ohne Akquisitionen, Personenzahl des Borealis Konzerns an Standorten in den USA

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2021

Bezugswert in %

60

[MDR-T-80f] Dieses Ziel gilt für das Senior Management, definiert als OMV Stufe 15 und höher sowie Borealis Stufe 14 und höher. [MDR-T-80h] Dieses Ziel wurde im Rahmen interner Konsultationen von der P&C-Abteilung entwickelt. Anschließend wurde es dem Vorstand, den DE&I-Sponsor:innen von OMV, Group Sustainability und anderen relevanten Unternehmens- und Geschäftsfunktionen innerhalb von OMV, OMV Petrom und Borealis zur Prüfung unterbreitet. In der Folge wurde das Ziel vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] An diesem Ziel wurden im Berichtsjahr geringfügige Änderungen vorgenommen. Im Jahr 2025 änderte OMV den Anwendungsbereich dieses Ziels von „ohne Akquisitionen, Personenzahl von DUNATÀR Köolajtermék Tároló és Kereskedelmi Kft. und SapuraOMV“ zu „ohne Akquisitionen, Personenzahl des Borealis Konzerns an Standorten in den USA“. Dies ist bedingt durch die Integration von DUNATÀR Köolajtermék Tároló és Kereskedelmi Kft. und den Verkauf von SapuraOMV. Aus Gründen der Einhaltung der US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetze wurden Positionen und Stelleninhaber:innen an Standorten in den USA ausgeschlossen. Darüber hinaus wurden die Definitionen der Führungsebenen von OMV geringfügig angepasst. Aus Konsistenzgründen wurde der Titel dieses Ziels entsprechend aktualisiert.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Internationales Senior Management: 61% (2024: 60,3%). Das Ziel wird vierteljährlich überwacht und jährlich überprüft.

Schaffung eines inklusiven und barrierefreien Arbeitsumfelds für Menschen mit Behinderung

[S1-5.44b ] [S1-5.45 ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] OMV setzt sich für die Schaffung eines inklusiven und barrierefreien Arbeitsumfelds ein, in dem Menschen mit Behinderung für OMV arbeiten können. Dies wird durch unsere P&C Ethics Policy unterstützt, die Chancengleichheit ohne Diskriminierung oder Belästigung aus irgendeinem Grund vorschreibt. Das Ziel konzentriert sich darauf, die positiven Auswirkungen in Bezug auf Chancengleichheit für alle in der OMV Kultur durch ein verstärkt inklusives und barrierefreies Arbeitsumfeld voranzutreiben. Das Ziel besteht aus zwei Komponenten, die im Folgenden erläutert werden.

2025

(1) Verbesserung im Schwerpunktbereich „Inklusion“ beim Pulse Check um +1% gegenüber dem Bezugswert
(2) Verbesserung der gemeldeten Anzahl der Arbeitnehmer:innen mit Behinderung in den rechtlichen Einheiten des OMV Konzerns in Österreich

2030

(1) Verbesserung im Schwerpunktbereich „Inklusion“ beim Pulse Check um +5% gegenüber dem Bezugswert
(2) 1% Anstieg der gemeldeten Anzahl der Arbeitnehmer:innen mit Behinderung in den rechtlichen Einheiten des OMV Konzerns in Österreich

S1-5 – Relatives Ziel: Schaffung eines inklusiven und barrierefreien Arbeitsumfelds für Menschen mit Behinderung

Relatives Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

(1) Die Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds gilt für alle Länder.
(2) Das Ziel für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gilt nur für Österreich. Gemäß österreichischer Gesetzgebung werden Mitarbeiter:innen nur dann als Personen mit begünstigter Behinderung gezählt, wenn ihr bestätigter Grad der Behinderung 50% oder höher ist.

Nicht im Umfang enthalten

(1) Kein Land ist von der Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds ausgenommen.
(2) Andere Länder als Österreich sind vom Ziel für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ausgeschlossen.

Geografische Abdeckung

(1) Konzernweit für die Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds
(2) Österreich für das Ziel der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Basisjahr

2024

Bezugswert in %

(1) DE&I-Wert von 64% beim konzernweiten OMV Pulse Check
(2) Durchschnittlich 0,9% Arbeitnehmer:innen mit Behinderung in den rechtlichen Einheiten von OMV in Österreich (Bandbreite 0,3 bis 1,6%)

[MDR-T-80f] Zu den wesentlichen Annahmen, die bei der Festlegung des Ziels zugrunde gelegt wurden, gehören die folgenden: In den einzelnen Ländern gibt es unterschiedliche Rechtsvorschriften, Definitionen und Richtlinien zum Arbeitnehmerschutz (z. B. Mindestprozentsatz an Arbeitskräften), und in einigen Fällen gibt es überhaupt keine Rechtsvorschriften. Nicht alle rechtlichen Einheiten verfügen über ausreichend sichere Arbeitsplätze für Arbeitnehmer:innen mit Behinderung. Daher kann OMV nicht in allen Einheiten eine 100%ige Konformität erreichen. Nur rechtliche Einheiten des OMV Konzerns mit ausreichend sicheren Arbeitsplätzen in Ländern mit Behindertengesetzgebung sind qualifiziert. [MDR-T-80h] Dieses Ziel wurde im Rahmen interner Konsultationen von der P&C-Abteilung entwickelt. Anschließend wurde es dem Vorstand, den DE&I-Sponsor:innen von OMV, Group Sustainability und anderen relevanten Unternehmens- und Geschäftsfunktionen innerhalb von OMV, OMV Petrom und Borealis zur Prüfung unterbreitet. In der Folge wurde das Ziel vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Das Ziel wurde im Berichtszeitraum aktualisiert, um wesentliche Auswirkungen und Risiken im Zusammenhang mit einem barrierefreien und inklusiven Arbeitsumfeld zu berücksichtigen. Dazu wurden der Zeithorizont erweitert und der geografische Anwendungsbereich näher spezifiziert.

Stand 2025

[MDR-T-80j] (1) 64% gemäß dem Pulse Check. Der Pulse Check wird alle zwei Jahre durchgeführt.
(2) Die rechtlichen Einheiten des OMV Konzerns in Österreich beschäftigten durchschnittlich 1,3% (2024: 0,9%) Arbeitnehmer:innen mit Behinderung. Das Ziel wird jährlich überwacht und überprüft.

Jährliche Lernstunden

[S1-5.44b, 44c ] [S1-5.45 ] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] OMV hat sich dazu verpflichtet, den Übergang zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft für seine Arbeitnehmer:innen gerecht zu gestalten („Just Transition“) und die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu adressieren, die aus diesem Übergang resultieren. Dazu gehört auch die Herausforderung, die Kompetenzen der Arbeitnehmer:innen auf dem neuesten Stand zu halten. Dieses Commitment spiegelt sich in unserer HR-Direktive wider, die das Ziel beinhaltet, Arbeitnehmer:innen mit den Fähigkeiten auszustatten, die zur Unterstützung der aktuellen und zukünftigen Geschäftstätigkeiten erforderlich sind. Daher trägt das Ziel im Zusammenhang mit den Lernstunden dazu bei, unser Risiko in Bezug auf ineffiziente Umschulungen und Weiterbildungen zu mindern, die die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie 2030 gefährden könnten.

2030

Erhöhung der durchschnittlichen Anzahl der jährlichen Lernstunden auf mindestens 30 Stunden pro Arbeitnehmer:in

S1-5 – Absolutes Ziel: Jährliche Lernstunden

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Arbeitskräfte von OMV

Nicht im Umfang enthalten

OMV Russland, OMV Orient Upstream GmbH, DYM Solutions, Integra, Rialti, Renasci

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2022

Bezugswert in Stunden

23

[MDR-T-80f] Die Erhöhung der Lernstunden von Arbeitnehmer:innen wird die notwendige Kompetenzentwicklung in ausreichendem Maße unterstützen. Eine Steigerung der Anzahl an Lernstunden ist erforderlich, um den Bedarf an verpflichtenden/HSSE-Schulungen zu decken und die notwendige Weiterbildung und Umschulung zu gewährleisten. Ausgehend von einem Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche und der Annahme, dass eine jährliche Erhöhung um durchschnittlich 3–4 Stunden realistisch und umsetzbar ist, haben wir das Ziel auf 30 Stunden festgelegt. Die verwendete Kennzahl ist die Gesamtzahl der den Arbeitnehmer:innen bereitgestellten Schulungsstunden geteilt durch die Gesamtzahl der Arbeitnehmer:innen (Personalstand zum 31. Dezember). [MDR-T-80h] Dieses Ziel wurde im Rahmen interner Konsultationen von der P&C-Abteilung entwickelt. Anschließend wurde es dem Vorstand, den DE&I-Sponsor:innen von OMV, Group Sustainability und anderen relevanten Unternehmens- und Geschäftsfunktionen innerhalb von OMV, OMV Petrom und Borealis zur Prüfung unterbreitet. In der Folge wurde das Ziel vom OMV Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] An diesem Ziel wurden im Berichtsjahr keine Änderungen vorgenommen.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Durchschnittliche Anzahl der jährlichen Lernstunden: 24 (2024: 23). Das Ziel wird vierteljährlich überwacht und jährlich überprüft.

[S1-5.47a-47c] Der Prozess zur Festlegung aller unserer Ziele im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen, Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle und sonstigen arbeitsbezogenen Rechten umfasst eine Bewertung früherer Daten, externer Best Practices und gesetzlicher Anforderungen. Darauf folgen Konsultationen mit Group Sustainability und Group DE&I Governance und schließlich die Genehmigung durch den Konzernvorstand. Alle Ziele werden jährlich überprüft, und wir überwachen unsere Performance im Zusammenhang mit diesen Zielen vierteljährlich. Eine Ausnahme bildet das Ziel im Zusammenhang mit der Barrierefreiheit der Arbeitskräfte, dessen Performance wir jährlich überprüfen. Die Überwachung der Performance in Verbindung mit den Zahlen im Jahresvergleich gibt Aufschluss über die Wirksamkeit der zur Erreichung dieser Ziele ergriffenen Maßnahmen. Die Ziele und ihre Ergebnisse werden dem Führungsteam und dem Vorstand während der Group People Days mitgeteilt, um potenzielle positive oder negative Trends und Verbesserungsmaßnahmen zu diskutieren.

TRIR
Total Recordable Injury Rate; Häufigkeit der berichtspflichtigen Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit pro 1 Mio Arbeitsstunden

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