Um die Wirksamkeit unserer Konzepte und Maßnahmen hinsichtlich der wesentlichen Auswirkungen und Risiken in Bezug auf E2 Umweltverschmutzung (einschließlich Prozesssicherheit) zu verfolgen, haben wir die folgenden messbaren, ergebnisorientierten und zeitgebundenen Ziele festgelegt.

Externe Zertifizierung aller europäischen Polyolefin-(PO-)Standorte (mit Ausnahme der Recyclinganlagen) nach dem OCS-System

[E2-3.22] [MDR-T 80a-80j]

[MDR-T-80a] [E5-3.25] Dieses freiwillige Ziel bezieht sich auf das angestrebte Ziel, Freisetzungen von Kunststoffgranulat aus den vorgesehenen Behältern zu verhindern, und unterstützt das wesentliche Ziel von Borealis, die Emissionen von Kunststoffpartikeln in die Umwelt so weit wie möglich zu minimieren.

2025

Externe Zertifizierung aller europäischen PO-Standorte von Borealis gemäß dem europäischen OCS-Standard

E2-3 – Absolutes Ziel: Externe Zertifizierung aller europäischen Polyolefin-(PO-)Standorte

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Das Ziel gilt für alle Polyolefin-Produktionsstandorte von Borealis und umfasst alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Verarbeitung und Handhabung von Kunststoffpellets.

Nicht im Umfang enthalten

Recyclinganlagen von Borealis

Geografische Abdeckung

Europäische PO-Standorte

Basisjahr

2024

Bezugswert

9 (basierend auf dem Ergebnis von 2024)

[MDR-T-80f] Das Ziel wird anhand der Daten über die Anzahl der von externen Zertifizierungsstellen ausgestellten OCS-Zertifikate festgelegt. Ein Lenkungsausschuss aus leitenden Angestellten von Borealis bewertete und beschloss die Zielvorgabe, die dann vom höchsten Managementgremium für den Betrieb genehmigt und durchgesetzt wurde. [MDR-T-80i] Borealis hat seine Ziele, Kennzahlen und Methoden seit der Festlegung des Ziels im Jahr 2024 nicht geändert. Borealis überprüft regelmäßig seine Methoden, um sicherzustellen, dass sie mit den sich entwickelnden wissenschaftlichen und regulatorischen Standards übereinstimmen. [MDR-T-80g] Das Ziel für die Minimierung der Freisetzung von Kunststoffgranulat stützt sich nicht auf schlüssige wissenschaftliche Erkenntnisse. Dieses Ziel wurde durch internes Benchmarking unter Berücksichtigung bewährter Verfahren der Branche, erreichbarer Werte, vorhandener Technologien und betrieblicher Verbesserungen ermittelt. [MDR-T-80h] In die Festlegung dieses Ziels wurden keine Interessenträger:innen direkt einbezogen.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Das Ziel wurde erreicht. Für alle 10 europäischen PO-Standorte von Borealis wurde die externe OCS-Zertifizierung abgeschlossen. (2024: Von 10 europäischen Borealis PO-Standorten wurde die externe OCS-Zertifizierung für 9 abgeschlossen und für 1 verschoben). Einzelheiten dazu finden Sie im Borealis Geschäftsbericht 2025 – Konzernlagebericht – Nachhaltigkeitserklärung.

[MDR-T 80j] Borealis überwacht die Leistung durch vierteljährliche Treffen der lokalen OCS-Teams vor Ort. Das Ziel wird jährlich im Rahmen des integrierten Umweltmanagementsystems im Zuge von Managementbewertungen überprüft und auf Grundlage von Leistungstrends und betrieblichen Entwicklungen angepasst.

Gesamtzahl der Freisetzungen von Kunststoffgranulat in die Umwelt von ≤1 pro Polyolefin-(PO-)Standort und Jahr

[E2-3.22] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] [E5-3.25] Dieses freiwillige Ziel steht im Einklang mit dem angestrebten Ziel, die Auswirkungen von Freisetzungen von Kunststoffgranulat zu verringern, und unterstützt das wichtige Ziel von Borealis, die Emissionen von Kunststoffpartikeln in die Umwelt so weit wie möglich zu minimieren.

2025

≤1 Pelletfreisetzungen in die Umwelt pro PO-Standort und Jahr

E2-3 – Absolutes Ziel: Gesamtzahl der Freisetzungen von Kunststoffgranulat in die Umwelt

Absolutes Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

Das Ziel gilt für alle Polyolefin-Produktionsstandorte von Borealis und umfasst alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Verarbeitung und Handhabung von Kunststoffpellets.

Nicht im Umfang enthalten

n.a.

Geografische Abdeckung

Polyolefin-Standorte von Borealis

Basisjahr

2024

Bezugswert

7 (basierend auf dem Ergebnis von 2024)

[MDR-T-80f] Das Ziel basiert auf Daten über die Nichteinhaltung von standortspezifischen OCS-Verfahren, die bei Inspektionen außerhalb des Standorts durch lokale OCS-Teams beobachtet und dokumentiert werden, sowie auf Beobachtungen des gesamten Standortpersonals, von Auftragnehmer:innen und Anwohner:innen. Ein Lenkungsausschuss aus leitenden Angestellten von Borealis bewertete und beschloss die Zielvorgabe, die dann vom höchsten Managementgremium für den Betrieb genehmigt und durchgesetzt wurde. [MDR-T-80i] Borealis hat seine Ziele, Kennzahlen und Methoden seit der Festlegung des Ziels im Jahr 2024 nicht geändert. Borealis überprüft regelmäßig seine Methoden, um sicherzustellen, dass sie mit den sich entwickelnden wissenschaftlichen und regulatorischen Standards übereinstimmen. [MDR-T-80g] Das Ziel für die Minimierung von Freisetzungen stützt sich nicht auf schlüssige wissenschaftliche Erkenntnisse. Es wurde durch internes Benchmarking unter Berücksichtigung bewährter Verfahren der Branche, erreichbarer Werte, vorhandener Technologien und betrieblicher Verbesserungen ermittelt. [MDR-T 80h] In die Festlegung dieses Ziels wurden keine Interessenträger:innen direkt einbezogen.

Stand 2025

[MDR-T-80j] Im Jahr 2025 meldete Borealis insgesamt 5 Freisetzungen von Kunststoffgranulat, wobei ein Standort mehr als 1 Freisetzung von Kunststoffgranulat verzeichnete; das Ziel wurde damit nicht erreicht. Dazu gehörten Borealis Polyolefins GmbH (Schwechat, 2 Freisetzungen), Borealis Polymers N.V. (1 Freisetzung), Borealis Polymers Oy (1 Freisetzung) und Borealis Compounds Inc. (Port Murray & Taylorsville; 1 Freisetzung). (2024: 7 Freisetzungen von Kunststoffgranulat; ein Standort mit mehr als 1 Freisetzung). Mehr dazu finden Sie im Borealis Geschäftsbericht 2025 – Konzernlagebericht – Nachhaltigkeitserklärung.

Prozesssicherheitsereignisrate

[Unternehmensspezifisch] [MDR-T-80a-80j]

[MDR-T-80a] Unser freiwilliges Ziel, in Bezug auf die Prozesssicherheitsereignisrate eine führende Position aufrechtzuerhalten, steht im Einklang mit dem in unserem Code of Conduct und unserem Prozesssicherheitsmanagementstandard festgeschriebenen Commitment, Arbeitsplätze und Prozesse so zu gestalten, dass sie sicher sind – für unsere Arbeitnehmer:innen, Auftragnehmer:innen und Geschäftspartner:innen ebenso wie für externe Interessenträger:innen und die Umwelt.

2025

Führende Position bei der Prozesssicherheitsereignisrate beibehalten

2030

Führende Position bei der Prozesssicherheitsereignisrate beibehalten

E2-3 – Relatives Ziel: Prozesssicherheitsereignisrate

Relatives Ziel

 

Aktivitäten der Wertschöpfungskette

Eigene Tätigkeiten

Im Umfang enthalten

100% für Anlagen, die sich vollständig im Besitz des Konzerns befinden, für Anlagen, an denen der Konzern zu weniger als 100%, aber zu mehr als 50% beteiligt ist, sowie für Anlagen, an denen der Konzern zu 50% oder weniger beteiligt ist, wenn OMV der Betreiber eines Joint Ventures ist

Nicht im Umfang enthalten

Joint Ventures, bei denen OMV weder die Kontrolle noch die Betriebsführerschaft innehat

Geografische Abdeckung

Konzernweit

Basisjahr

2023

Bezugswert

0,23

[MDR-T-80f] Die Methode zur Klassifizierung der Prozesssicherheitsereignisrate folgt einem Stufenkonzept, wie es im API-754-StandardAPI 754 ist die gemeinhin anerkannte empfohlene Praxis für Leistungskennzahlen zur Prozesssicherheit in der Veredelungs- und Petrochemieindustrie. dargelegt ist. Diese Rate wird berechnet als die normalisierte Rate von Tier-1- und Tier-2-Prozesssicherheitsereignissen pro 1.000.000 Arbeitsstunden, die von den entsprechenden Unternehmensfunktionen innerhalb des Berichtsumfangs geleistet wurden, mit Ausnahme der Arbeitsstunden der Konzernfunktionen. Dieser Ansatz ermöglicht die Ermittlung von Trends und Verbesserungsmöglichkeiten. Darüber hinaus unterstützt er die Umsetzung gezielter Interventionen und präventiver Maßnahmen, wodurch die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Prozesssicherheitsereignissen verringert wird. [MDR-T-80g] Dieses Ziel basiert auf dem Vergleich unserer Leistung mit Vergleichsgruppen unter Verwendung von Daten, die von Branchenverbänden wie IOGP und Concawe für das vorangegangene Jahr veröffentlicht wurden. [MDR-T-80h] Das Ziel wurde nach Konsultationen mit Vorstandsmitgliedern, SVPs und HSSE festgelegt und vom Vorstand genehmigt. [MDR-T-80i] Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen an dem Ziel vorgenommen. Alle Daten werden wie gehabt in unserem internen Register zur Meldung von Vorfällen erfasst. [MDR-T-80j] Die Ziele werden monatlich überwacht und jährlich überprüft.

Stand 2025

[MDR-T.80j] 0,30 (2024: 0,20)

[E2-3.23a] Keines der Ziele bezieht sich direkt auf Luftschadstoffe und entsprechende Frachtwerte. In der EU, wo sich die wichtigsten Standorte von OMV befinden, sind Emissionen in die Luft streng geregelt. OMV plant, die Luftemissionen seiner Anlagen zu analysieren und anhand der Ergebnisse dieser Analysen zu entscheiden, ob die Festlegung eines über die strengen gesetzlichen Vorgaben hinausreichenden Luftschadstoffziels erforderlich ist. Die Luftemissionen sind zwar indirekt in unserem Ziel für Prozesssicherheitsereignisse enthalten, der Beitrag solcher Ereignisse zu den Gesamtluftemissionen ist jedoch gering. [E2-3.23b-23c] Unser Ziel hinsichtlich der Anzahl der Freisetzungen bezieht sich sowohl auf Emissionen ins Wasser und spezifische Frachtwerte als auch auf die Bodenverschmutzung und spezifische Frachtwerte, mit dem Ziel, die Freisetzung von Kunststoffpellets in die Umwelt zu reduzieren. Aufgrund seiner mangelnden biologischen Abbaubarkeit neigt Mikroplastik dazu, sich in verschiedenen Umweltbereichen, einschließlich Wasser und Boden, anzusammeln. Unser Ziel in Bezug auf Pelletfreisetzungen ist es, den Eintrag von Kunststoff in die Umwelt, insbesondere ins Wasser, zu verringern. Bei OMV ist unser Ansatz für den Umgang mit Freisetzungen gefährlicher Stoffe darauf ausgerichtet, Bodenverschmutzungen zu minimieren und die Integrität der Umwelt in der Umgebung unserer Standorte zu wahren. Zu diesem Anspruch haben wir uns verpflichtet. Ein spezifisches Ziel zur Minimierung der Bodenverschmutzung durch Freisetzungen gefährlicher Stoffe besteht momentan nicht.

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